Dinslaken, 5.2.12
Dinslaken, 5.2.12
SCSA-Damen sicher beim DMS-Durchgang in Dinslaken vorne
Erfolgreich nach dem Motto: Push the Limit!
Letzter großer Kurzbahn-Termin der Wintersaison für die Schwimmerinnen des SC Steinhagen-Amshausen! Für das Damen-Team stand der Landesliga-Durchgang im Rahmen der Deutschen Mannschafts-Meisterschaften der Schwimmer (DMS) im neu erbauten Hallenbad in Dinslaken auf dem Programm.
Nur sechzig Minuten Pause zwischen den beiden Abschnitten mit jeweils sechzehn Wettkämpfen, maximal fünf Starts pro Teilnehmer möglich, hohe Lufttemperaturen – das ging ganz schön an die Substanz.
Zwölf Athletinnen hatte Klaus Völcker mit ins Ruhrgebiet genommen – zwischen 11 und 38 Jahren. Die beiden Jüngsten, Celine Rulik (Jahrgang 99) und Sinem Akca (2000), sollten die „heiße“ Atmosphäre des Team-Wettbewerbs kennenlernen.
Die Punktekalkulation behielt der Trainer für sich, er wollte zu großen Druck vermeiden. Am Ende verbuchte der SCSA 17135 Punkten auf seinem Konto – 835 Zähler vor der SG Mülheim und der SG Beckum.
Das Rekord-Festival ging weiter – fünf OWL-Jahrgangs- und ein Altkreisrekord! Den Vogel schossen Ida Heitmann (98) und Theresa Pollvogt (96) ab, die in ihren 800m-Freistilrennen gleich drei bzw. zwei Bestzeiten schwammen.
Im ersten Abschnitt legten Nicki Justus (86) und Jule Müller (87) mit ihren Brustzeiten über 100m in 1:21,72 bzw. 50m in 0:37,60 das beruhigende Fundament für die „Himmelsstürmer“.
Christine Schubert (96) zündete das nächste Glanzlicht mit 2:24,47 (OWL-Rekord) über 200m Rücken, gefolgt von Theresa Pollvogt mit Bestzeit (BZ) über 100m Schmettern in 1:13,33 und starken 2:27,69 durch Celestina Kansy (95) über 200m Lagen, die später im Schmettersprint mit tollen 0:29,27 einen neuen OWL- und Altkreisrekord nachlegte.
Dann ging es Schlag auf Schlag:
800m Freistil: Ida Heitmann BZ 11:35,47 (200m: 2:43,66 / 400m: 5:40,69)
200m Brust: N. Justus 2:54,38
100m Rücken: C. Schubert 1:05,37 (OWL-Rekord)
200m Schmettern: T. Pollvogt BZ 2:50,69
50m Freistil: Karolin Kuhlmann (95) 0:28,78
50m Rücken: Natalie Finken (73) 0:34,43
400m Freistil: Gizem Akca (96) 5:32,89
100m Freistil: C. Schubert 0:58,94 (OWL-Rekord).
Das bedeuteten zur Halbzeit 8609 Punkte und einen satten Vorsprung vor Beckum.
Zu Beginn des zweiten Teils sorgten C. Kansy mit 2:14,53 über 200m Freistil, N. Justus mit 1:11,55 über 100m Schmettern und Karo Kuhlmann (100m Rücken) mit Steigerung um volle zwei Sekunden auf starke 1:11,29 für hohe Motivation für die nächsten Rennen. Und wie das klappte:
100m Brust: J. Müller 1:23,71
200m Rücken: N. Finken 2:50,26
50m Brust: Jasmin Kalivoda (98) 0:39,21
800m Freistil: T. Pollvogt BZ 10:42,43
200m Brust: C. Kansy 2:52,80
50m Schmettern: T. Pollvogt 0:31,42
200m Schmettern: N. Justus 2:37,46
50m Freistil: C. Schubert 0:26,84
400m Lagen: C. Kansy 5:27,31
Anschließend sorgte C. Schubert mit dem OWL-Rekord im Rückensprint in 0:29,83 für die absolut höchste Punktwertung (798) der Veranstaltung. Den überzeugenden Team-Auftritt rundeten T. Pollvogt mit einer weiteren Bestzeit über 400m Freistil in 5:14,92 und K. Kuhlmann mit guten 1:04,28 auf den 100m Freistil ab.
Die 17135 Punkten deckten sich fast mit der Trainerkalkulation. In der Parallelgruppe (in Gladbeck) lagen drei Teams in der Endabrechnung vor den Steinhagener Damen - Platz vier von zehn Landesliga-Teams, nahe an einem Aufstiegsplatz in die Oberliga!

